Presseinformation
Verwendung des Bildmaterials ausschließlich im Zusammenhang mit der Berichterstattung über die Ausstellungen in der K12 GALERIE, sowie unter Angabe des angeführten Copyrights!

Daiki Wakachi "Bloodcube HB1" K12 GALERIE Daiki Wakachi "Bloodcube HB1" K12 GALERIE Daiki Wakachi "Bloodcube HB1" K12 GALERIE Daiki Wakachi "Bloodcube HB1" K12 GALERIE
Daiki Wakachi "Bloodcube Human Blood1"
Bild 1
K12 GALERIE
Foto: Marxx/K12 GALERIE © 2009
Daiki Wakachi "Bloodcube HB1"
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K12 GALERIE
Foto:Marxx/K12 GALERIE © 2009
Daiki Wakachi "Bloodcube HB1"
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K12 GALERIE
Foto:Marxx/K12 GALERIE © 2009
Daiki Wakachi "Bloodcube HB1"
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K12 GALERIE
Foto:Marxx/K12 GALERIE © 2009


BLOODCUBE HB1 (with Human Blood)
DAIKI WAKACHI

15.8.-26.9.2009 I Mi-Fr 16-18 I Sa 15-17
Eröffnung mit live Performance am Freitag 14.8.2009 um 20:00 Uhr

Der japanische Künstler Daiki Wakachi wird in der Sommerausstellung der K12 GALERIE seine zweite Performance mit einem „Bloodcube” aus menschlichem Blut aufführen. In der Ausstellung mit Live-Performance präsentiert der Leiter der Galerie Werner Marxx Bosch den ersten „BCHB1" (BloodCube Human Blood) in Form der Relikte der Performance die letzten Sommer, im historischen, 450 Jahre alten Keller des Hauses in der Kirchstrasse 12 stattgefunden hat. Alle Stadien des BCHB1 wurden vom Fotograf Gerhard Klocker festgehalten und sind in der Ausstellung zu sehen. Darüber hinaus präsentiert die K12 GALERIE auch alle Fotos der Vorarbeiten zur Performance, für die 5 Künstler und Kunstfreunde verschiedenster Nationalitäten über ärztliche Kontrolle ihr Blut zur Verfügung stellten. Hauptobjekt der Ausstellung ist das faszinierende, in Acrylglas eingegossene Relikt der Performance, der BCHB1 in seinem letzten Stadium. Die eingestürzte, aus ihrem tiefgefrorenen, kristallinen Zustand in einen amorphen, chaotischen Zustand transformierte Skulptur des „melting cubes”, ist eine universelle Mischung des edelsten Saftes menschlicher Existenz. Der Prozess, Blut aus verschiedenen, hermetisch abgeschlossenen Gefäßen in ein neues zu gießen, es erneut hermetisch nach außen und innen abzuschließen um es aus diesem statischen, kristallinen Zustand wieder in einen beweglichen zurückfließen zu lassen, ist eine einzigartige Metapher menschlicher Existenz. Das Blut des Lebens, mit anderen Worten das Leben an sich als zentrales künstlerisches
„Material” manifestiert sich in einer langen Tradition in der Kunstgeschichte und der zeitgenössischen Kunst. Am markantesten hervorgetreten sind die Wiener Aktionisten mit Hermann Nitsch, Günter Brus und Rudolf Schwarzkogler. Erwähnt sei das Orgien-Mysterien-Theater von Hermann Nitsch, der das verschüttete Urgefühl freizulegen versucht, Gilbert & George, die über die moderne Gentechnik auf die potentielle Gefährlichkeit des Blutes hinweisen, Marina Abramovic, die in ihren Performances den Schmerz und das Suchen nach Grenzerfahrung in den Mittelpunkt ihrer Erfahrung stellt oder Marc Quinn, der sein eigenes Blut über mehrere Monate hinweg sammelte und daraus sein Portrait goss, das bis
heute bei -70° C in der Sammlung Saatchi aufbewahrt wird. Werner Marxx Bosch

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